Der Markt für Zutrittskontrollsystem explodiert zwar nicht, aber er wächst beständig. Explodiert ist freilich die technische Entwicklung. Die Integration in komplexe Systeme und Netzwerke öffnet ein Füllhorn neuer Möglichkeiten – und Marktchancen.
Noch vor ein paar Jahrzehnten war ein Schlüssel Standard und ein simples Drehkreuz als Zutrittskontrolle fast schon revolutionär. Gerade einmal ein paar Hightech- oder Sicherheitsbastionen wurden mit Magnetkartenzugängen und automatischen Türen gesichert. Handverlesene Systeme, wie sie etwa IBM ihren Softwarelabs spendierte. Aber auch&hellip
Mit der Sicherheitslösung „Full Protection“ bietet G4S nun ein Kamerasystem mit eingebauter Audiofunktion, die es der G4S-Notrufzentrale ermöglicht, eine sofortige Sprechverbindung mit dem Täter herzustellen.
In der Praxis können damit Einbruchsdelikte, Werksspionage oder Vandalismus vorzeitig entdeckt und verhindert werden. Die 24 Stunden besetzte G4S-Notrufzentrale bekommt im Ernstfall innerhalb von Sekunden ein klares Bild des Tatortes: Ein Sicherheits-Mitarbeiter kann per Lautsprecher sofort in Kontakt mit dem Täter treten und gleichzeitig Einsatzkräfte zum Tatort entsenden. Die abschreckende&hellip
Dem anfänglichen Hype folgte zwar eine leichte Ernüchterung. Doch in Zukunft werden biometrische Zutrittssysteme für die Sicherung von Gebäuden und Objekten eine immer größere Rolle spielen.
Am Anfang, vor 7-8 Jahren, waren die Fingerprint-Leser. Und die Erwartungen an diese biometrische Möglichkeit der Zutrittskontrolle waren sehr hoch. „Dieser Hype ist dann aber wieder etwas abgeflaut“, sagt Robert Jungmann, Product & Solution Manager Access bei Siemens, „die Leser haben am Anfang sehr viel gekostet, und die Resultate&hellip
Durch die so genannte geplante Sicherheit von Gebäuden kann eine erhebliche kriminalpräventive Wirkung im städtischen Wohnumfeld erreicht werden.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass durch Gebäudeplanung sowie durch Management und Organisation von Gebäuden und urbanen Räumen sowohl die subjektive Sicherheit als auch die objektive Sicherheit entscheidend verbessert werden kann. Subjektive Sicherheit als das Gefühl der Menschen, ob sie sich irgendwo sicher fühlen oder nicht, objektive Sicherheit im Sinne der Kriminalstatistik. Und auch die Wechselwirkung ist bekannt:&hellip
Michael Zoratti zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen
Als Anleitung für Ausschreibungen von Sicherheitsdienstleistungen empfiehlt sich das „Handbuch zur Vergabe von Aufträgen an Wach- und Sicherheitsdienste“, das von den europäischen Sozialpartnern (CoESS und UniEuropa) unter Beteiligung des Verbandes der Sicherheitsunternehmen Österreichs VSÖ herausgegeben wurde. Download auch in Deutsch unter www.securebestvalue.org.
Dieses Ausschreibungsverfahren entspricht nach den Begriffen des Bundesvergabegesetzes einem „Nicht offenen Verfahren mit vorheriger Bekanntmachung“. Der große Vorteil für den Auftraggeber bei Anwendung dieses Verfahrens besteht darin,&hellip